Chiang Mai

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Chiang Mai ist eine Provinz im Nordwesten Thailands. In deren Hauptstadt gleichen Namens gelange ich über eine Mischung aus Fähre, Bus und Bahn.

Ein Thai-Begriff, den ich hier gelernt habe ist »Folang«. Es bedeutet schlicht Ausländer/in (entlehnt von »foreign«) und ist insofern praktisch, als dass man immerhin weiß, wann über einen gesprochen wird. Zugezogene, die schon länger da sind, haben den Begriff aber auch schon für sich angeeignet. Der Begriff für Ausländer mit Sonnenbrand und aufgrund von Badekleidung erzeugter weißer Streifen ist übrigens »Kûng« (Shrimp).

Charakterlich, so ist man sich unter den Folangs einig, ist der Norden entspannter, etwas weniger touristisch und eher der Ort wo man sich niederlässt. Ich kann das bei meinem Zug durch die Straßen nachempfinden. Durch die Innenstadt, die auf der Karte ihr konsequent durchgezogenes Planquadrat offenbart, kann man schlendern ohne regelmäßig zu Taxifahrten gedrängt zu werden und ich treffe unterwegs mehrere Menschen, die planen länger hier zu bleiben.

Straße

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