Die übliche Aufteilung der USA in Nordosten, Süden, Westen und mittleren Westen ist für mich wenig nachvollziehbar. Bevor ich mich aber darüber auslasse, benutze ich lieber mein eigenes Verständnis von Himmelsrichtungen und sage einfach dazu, dass es nicht der landesüblichen Terminologie entspricht. Teils also, um ein Zeichen zu setzen, hauptsächlich aber, weil die Aufteilung besser in meine Reisebeschreibung passt, beschreibe ich unter der gewählten Überschrift meine Durchquerung der geographisch östlichen Hälfte der USA.
Diese Durchquerung läuft zunächst recht stationär in Minnesota ab. Rund um Sarahs Geburtstag findet sich ein größerer familiärer Anhang, sowie alte Freundschaften in Minneapolis ein. Ich bin auch dabei und darf in Zoes (≠ Zoë) Wohnung nächtigen. Nach etwa einem halben Jahr ist es sehr angenehm, wieder bekannte Gesichter zu sehen und ich lasse die Kamera öfter mal im Rucksack.
Nach meinem Verständnis liegt Minnesota mittig im Norden der zusammenhängenden USA. Im Frühsommer ist das Wetter sehr angenehm. Es erinnert mich ein bisschen an zu Hause. Bei feuchter, nicht zu warmer Luft gibt es viele einladende Seen und noch mehr Laubwälder. In Minneapolis speisen wir einmal in der Nähe eines Wasserfalls, einmal in einer Eiscreme-Fastfoodkette und einmal im industriellen Zentrum der Stadt am Mississippi. Wir waren auch am George Floyd Square, der in Laufnähe zu Sarahs ehemaliger Wohnung liegt.
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