Entgegen verbreiteter Ansichten, kann man in den USA sehr gut essen. Man muss es sich nur leisten können. Das bedeutet entweder teuer essen zu gehen oder sich zu Delikatesspreisen in der Lebensmittelkooperative zu bedienen. Leider ist es oft auch teurer sich selbst mit normalem Supermarktessen zu bekochen, als bei den verbreiteten Ketten zu ordern. Eine nennenswerte Ausnahme bilden hier Bohnen.
Viele günstige Nahrungsmittel tragen hier den Beinamen Junkfood durchaus zu Recht. Fast alles was bezahlbar aussieht, ist mir gleichzeitig zu süß, zu fettig und zu salzig. Eine Schwäche habe ich allerdings für das äußerst zuckrige Rootbeer. Scheinbar mag ich den Geschmack von Sassafras, obwohl böse stimmen behaupten, dass es nach Rheumabad schmeckt.
Eine etwas verdaulichere Auswahl ohne Mondpreise hat Whole Foods. Die Supermarktkette gehört seit ein paar Jahren allerdings Amazon. Für viele Produkte gibt es Rabatte, wenn man Abo-Kunde ist, was (deswegen?) tatsächlich knapp 45% der Bevölkerung sind.

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